ODER WIE DU DEINEN DOSENÖFFNER ZU EINEM PERFEKTEN FUTTERSKLAVEN ERZIEHST

Home, sweet Home

Wenn Du Dich eine Zeitlang mit Deinem neuen Reich vertraut gemacht hast, geht es nun daran, dieses so richtig nach Deinen Vorstellungen zu gestalten.

Ein wichtiges Kriterium für unser Wohlbefinden ist der Lebensrhythmus in unserem Zuhause. Ich hab´s gut: Meine Futtersklavin ist rund um die Uhr aktiv. Das ist äußerst praktisch, bedeutet es doch, daß sie mir Tag & Nacht zur Verfügung steht. Nachdem sie selber keine fixen Essenszeiten hat, serviert sie mir auch rund um die Uhr Fressen und ist fast immer zu Spiel & Spaß aufgelegt… Weiterlesen…

Kommunikatzion

Eine der anspruchvollsten pädagogischen Herausforderungen unsereins ist das Sprachtraining unserer Futtermutter – gilt natürich auch für -väter. Das kostet Blut, Schweiß & Tränen (soll einmal ein berühmter Katzensklave gesagt haben, Catchill oder so ähnlich hieß der).
Damit sich Deine Sklavin an Deine Stimme gewöhnt, empfiehlt es sich, daß Du ständig mit ihr plauderst. Besonders in der Nacht – hab ich mal wo gehört – wirkt die Kommunikatzion nachhaltig und zielt diretissima ins Unterbewußtsein Deiner Menschin.

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Sauberkeitstraining

Also mir wär´s ja am allerliebsten, mein Katzenklo würde dreimal täglich frisch gefüllt. Aber okay, bin ja ein konzilianter Vertreter meiner Spezies, also geb ich mich auch mit einmal täglich zufrieden. Wenn Euer Mensch das nicht von Anfang an checkt, gibt es sehr einfache & effiziente Methoden zum Sauberkeitstraining: Pinkle z.B. in jeden Blumentopf, in den Du grade noch reinpaßt, natürlich nur dann, wenn Deine Menschin auch grade herschaut. Weiterlesen…

Schnupperstunden

Kaum betrittst Du Dein neues Zuhause, wird gleich offenbar, ob Dein Instinkt richtig war und Du Dir eine versierte Katzensklavin angelacht hast. Die Katzprofis unter den Zweibeinern rücken nämlich gleich mit einem üppigen Willkommensyummie raus und haben auch sonst in Deinem zukünftigen Reich schon so allerlei vorbereitet. Klaro ist nicht alles gleich nach Deinem Geschmack, aber zeig Dich in den ersten Tagen leutselig und überfordere Deine Dosenöffnerin nicht gleich mit allzuvielen Änderungswünschen. Wie Du diese später mit sanften Pfoten durchsetzt, dazu kommen wir noch… Weiterlesen…

Wer die Wahl hat…

Hmmm, lecker. Tja, aber bis Dein Mensch mal soweit ist, praktisch auf Miau die feinsten Leckereien zu servieren – nun, wie schon gesagt… Um einen richtig katzgemütlichen Hausstand zu gründen, bedarf es im Idealfall – erraten! – eines Zweibeiners. Weiterlesen…

Pfote auf´s Herz…

Menschen sind ja recht einfach gestrickte Wesen. Das führt aber allzuoft zur irrigen Ansicht, daß die Erziehung von Menschen ein Kätzchenspiel ist.
Weit gefehlt – aus so einem zweibeinigen Wesen die perfekte Futtermutter zu machen, ist ein ganz schönes Stück Arbeit und bedarf hoher Menschenkenntnis, ausgeprägter Intelligenz & einer fetten Portion Schlaumiau.
Apropos fette Portion, ich werd mich jetzt mal um eine Portion Yummi bemerkbar machen, dann eine Runde am Sofa lauschen und danach erzähl ich Euch vom ersten & wichtigsten Schritt in ein paradiesisches Katzenleben

Gestatten, Stiefel!

Wie wohlerzogen & ergeben meine Dosenöffnerin ist (erraten, meine ist ein Weibchen), beweist die Tatsache, daß sie mir diesen Blog eingerichtet hat. Wahrscheinlich denkt sie, daß ich hier einen langweiligen “Wie-fange-ich-Fliegen“-Blog betreiben werde oder ähnliche Trivialitäten… Weit gefehlt!

WER´S GLAUBT…
Nachdem mir immer wieder zu Ohren kommt, wie kläglich so manche Katzingers in der Erziehung ihrer Menschen versagen, habe ich mich entschlossen, diesen Ratgeber zu diktieren – tippen war mir mit meiner Zwei-Pfoten-Methode einfach zu mühsam. Außerdem – und das ist gleich mein erster und wichtigster Erziehungstipp – lassen wir die Zweibeiner ruhig in dem Glauben, sie seien die überlegene Spezies, sozusagen die Krone der Schöpfung. Weiterlesen…

Von Cleopatra bis Churchill…

Daß unsereins von nobler Abstammung ist, sieht man ja auf den ersten Blick. Und so sind wir auch schon seit Menschengedenken verewigt – wie zum Beispiel auf dem abgebildeten Papyrus.

egypt.gif

Allerdings haben wir wohl schon vor etwa 8000 Jahren und schon weit vor der Domestizierung unserer Menschen deren Nützlichkeit entdeckt.Davon zeugt ein Fund auf Zypern, der etwa aus der Zeit datiert: Ein Katzenskelett, Mäusereste und menschliche Gebeine wurden gemeinsam aufgefunden. Bin mir sicher, unsere Vorgänger haben ihre Menschsklaven mit ins Grab genommen.

Dieser Theorie widersprechen zwar sogenannte Archäologen, aber das sind ja auch nur Menschen >;o) Zu Anfang haben wir die Existenz der Zweibeiner wohl toleriert, schließlich haben sie uns schon damals indirekt gefüttert, indem sie seßhaft wurden, Getreide anbauten und so für die heftige Vermehrung von Mäusen sorgten. So richtig domestiziert wurden die Menschen von uns aber erst vor etwa 4000 Jahren im alten Agypten

Thou art the Great Cat, the avenger of the gods, and the judge of words, and the president of the sovereign chiefs and the governor of the holy Circle; thou art indeed…the Great Cat .

Na, wenn das kein Beweis für unsere Herrschaft ist – da können die Archäologen sagen, was sie wollen…
Irgendwann einmal hab ich meine Menschin soweit, daß sie mir diesen Spruch dreimal täglich vorbetet.Da sag noch einer was gegen die alten Ägypter – love them >8o))

Jetzt bloggt sie wieder – Bastet sei Dank!

Tja, ich kann Euch erzählen, wir haben ganz schön schwere Zeiten hinter uns. Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, hat es mich gar nicht recht gefreut, hier zu schreiben. Meine Menschin hat nach Weihnachten ihre Mutti verloren. Bei uns Katzen ist das ja nicht so tragisch, weil wir ja schon bald auf eigenen Pfoten stehen, aber ich hab gemerkt, wie traurig meine Menschin ist. Weiterlesen…

Die Konkurrenz schläft nicht…

Vorsicht ist geboten, wenn Eure Zweibeiner allzu großes Interesse für andere Miezen zeigen. Während es ja ganz lustig sein mag, sein Heim mit einem anderen Katzinger zu teilen, soferne Du Deinen Menschen nicht dazu erziehen kannst, den ganzen Tag mit Dir zu verbringen, ist es doch das höchste Ziel unseres Katzendaseins, einen Katzsklaven ganz für sich allein zu halten.

Kleine Geschenke…

Kleine Geschenke…erhalten die Freundschaft und vertiefen die Zuneigung Deines Menschen zu Dir. Meine Futtermutter freut sich am allermeisten, wenn ich ihr im Morgengrauen einen Kakerlak vor die Tür lege. Sie quietscht dann in den höchsten Tönen, manchmal so begeistert, daß ich aus lauter Überraschung das Tier glatt fallen lasse. Das wiederum spornt sie zu noch enthusiastischeren Quietschlauten an und sie beginnt sofort, das knusprige Kerlchen ihrerseits zu jagen. Weiterlesen…

Fellpflege

Ein ganz wichtiger Punkt für unser Wohlbefinden und das unserer Sklaven. Da unsere Menschen ja nur glücklich sind, wenn wir uns wohlfühlen, kommt unserem Wohlbefinden entscheidende Bedeutung für die Gesundheit unserer Zweibeiner zu.

Bei uns beiden läuft das vorbildich ab: Gleich zu Anfang hab ich meine Menschin gelehrt, mich mindestens einmal täglich ausgiebig zu bürsten. Wie Ihr das schafft? Ganz einfach – ihr werft an strategisch wichtigen Plätzen in Eurem Heim haufenweise Haare ab. Zusätzlich könnt ihr den Lerneffekt noch verstärken, indem ihr z.B. Haarknäuel irgendwohin würgt, wo Euer Zweibeiner garantiert reintappen muß. Für die Langsamdenker unter unseren Sklaven hilft es vielleicht auch, wenn ihr Euch bei größter Hitze an den Hals schmeißt. Über kurz oder lang dämmert es auch den Begriffstutzigsten unter den Menschen, daß regelmäßige Fellpflege Abhilfe schafft.

Kleine Kunststückchen

Nachdem ich meiner Menschin also beigebracht hatte, was ein „Mausi“ ist, war es nicht allzuschwer, sie zu lehren, wie man ein solches apportiert. Als sie dieses einmal wegwarf, habe ich es eilig zu ihr zurückgebracht und es ihr zu Füssen gelegt. Das hatte sie schnell kapiert. Sie warf es wieder und wieder und ich zeigte ihr jedes Mal, was mit dem Mausi zu tun ist. Schon nach kurzer Zeit wußte sie genau, was ich erwartete, wenn ich mich neben das Mäuschen setzte und maunzte: Sie läuft herbei, schnappt das kleine Pelztier und wirft es wieder in hohem Bogen…

Auch ist sie sehr geschickt, wenn ich auf ihren Schultern reiten will. Zu diesem Zweck springe ich auf sie, wann immer sie sich am Schreibtisch vorbeibewegt oder wenn sie „Hopp“ sagt.

Spiel & Spass

Es gibt viele Möglichkeiten, unsere Zweibeiner spielerisch zu trainieren. So zum Beispiel steigert es die Koordination enorm, wenn wir zwischen den Beinen unserer Menschen Slalom laufen. Noch bessere Ergebnisse sind zu erwarten, wenn wir dies tun, während unsere Futtersklaven Lasten transportieren. Meine Menschin ist mittlerweile schon recht geschickt im Balancieren des Frühstückstabletts, während ich versuche, sie zu Fall oder zumindest aus der Balance zu bringen. Klar, daß Ihr bei diesen Übungen katzschnell sein müßt, könnt sonst passieren, daß eine Teekanne auf Euch landet… Weiterlesen…

There´s no business…

Ich liebe Entertainment. Das kommt vielleicht daher, daß bei uns der Flimmerkasten 24 Stunden läuft. Am liebsten seh ich Filme, wo meine großen Verwandten mitspielen – Tiger, Löwen und andere Großkatzen. Da seh ich immer ganz aufmerksam zu, um was zu lernen.

Auch Gourmetsendungen schaue ich mir gerne an. Mäuse hab ich ja zum Fressen gern, allerdings sieht´s damit in unserer Burg buchstäblich mager aus. Über die schmackhafte Zubereitung von Kakerlaken hab ich in dem Flimmerkasten allerdings noch nie was gesehen – vermutlich fressen Menschen diese roh… Weiterlesen…

Attentione!

Menschen neigen dazu, sich durch alle möglichen Dinge von ihrem Lebensinhalt ablenken zu lassen. Anstatt uns rund um die Uhr ihre ganze Aufmerksamkeit zu widmen, sind sie heftig mit verschiedensten – völlig nutzlosen – Tätigkeiten beschäftigt.
Das kann ganz schön nerven!
Meine Menschin zum Beispiel sitzt tage- und nächtelang vor ihrem Computer und zappelt dabei ununterbrochen mit den Händen. Das ist natürlich höchst ungemütlich, weil just auf ihren Unterarmen mein Lieblingsschlafplätzchen ist. Weiterlesen…

Vertrauen ist gut…

Vertrauen ist gutKlar, daß wir zu unserer Futtermutter eine tiefe Vertrauensbasis aufbauen müssen. Und denoch – ihr glaubt gar nicht, was mir mit meiner mal passiert ist: Tigert sie doch nächtens zum Eiskasten (eine Ruhestörung, die ich schon prinzipiell so gar nicht schätze), ich pirsche auf lautlosen Pfoten hinterher.
Steht sie davor und tut so, als würde sie sich ein Glas Milch nehmen – ich mag Milch ja nicht wirklich. Und plötzlich – mein Katzenherz drohte stillzustehen – SCHWUPP, ein Stück Salami in ihrem Mund. Ich war platt. Soviel List & Tücke hätte ich ihr nie & nimmer zugetraut. Hinter meinem Rücken! Meine Lieblingsspeise! Ich kriegte die ganze Nacht kein Auge mehr zu… Weiterlesen…

Kater am Morgen…

Eine unserer Aufgaben ist es, dafür zu sorgen, daß unsere Zweibeiner ein wenig Disziplin erlernen. So dürfen wir keinesfalls tolerieren, daß die Menschen zu lange schlafen – das fördert ein ungesundes Lotterleben, bei dem unsereins zu kurz kommt. Weiterlesen…

Total bloggiert!

Hab ich eigentlich schon verraten, daß meine Sklavin süchtig ist? Sicher hab ich das. Denn es nervt. Nein, nein, sie ist nicht auf LSD, nicht auf H, nicht auf X, nein, sie ist auf iNET! Das war die letzten Jahre schon schlimm genug. Aber vor einigen Monaten ist sie auf härteren Stoff umgestiegen: Sie bloggt!
Wär das nicht schon schlimm genug, bloggt sie nicht nur selber, sondern sie zieht sich auch alles rein, was nach Blog nur riecht. Weiterlesen…

Wie man sich bettet…

Wie man sich bettetTja, mit der Nachtruhe haben wir noch ein kleines Problem, meine Menschin & ich. Sie zappelt. Das ist äußerst riskant und nicht erst einmal bin ich in hohem Bogen vom Sofa geflogen, weil sie sich ruckartig umdreht.
Wir haben ja zwei Schlafstätten, ein riesiges Bett auf einer tollen Terrasse über dem Badezimmer und ein Sofa gleich in der Nähe des Computers. Weiterlesen…

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