ODER WIE DU DEINEN DOSENÖFFNER ZU EINEM PERFEKTEN FUTTERSKLAVEN ERZIEHST

HH – Humane Hyperaktivität

Eine schlimme Seuche, kann ich Euch sagen – ich leide sehr darunter, gehöre ich doch bekanntlich zu den eher gemütlicheren Vertretern unserer Spezies. Was man von meiner Sklavin nicht gerade behaupten kann. Dabei heißt es immer, nur die Jungen der Menschingers würden davon befallen sein. Pahhh! Es ist fast ausgeschlossen, daß ich meine Sklavin mal dazu bewegen kann, wenigstens für eine Stunde die Hände still zu halten, so daß ich mich gemütlich drauf ausbreiten kann. Ständig hat sie irgendwas zwischen den Fingern, ständig klappert sie auf meinem Naptop herum, der so herrlich warm ist und so wohlig schnurrt. Aber nix da, kaum will ich mich drauf fallen lasse, verzieht meine Menschin schon die Nase – ein untrügliches Zeichen dafür, daß gleich ein mehr oder weniger strenges “Nein” folgt. Weiterlesen…

Wenn gar nix mehr hilft…

Katzenhypnose…dann versuch ich´s mit meinem eindringlichsten Hypnoseblick. Funktioniert todsicher. Nebenwirkungen erwünscht. Zum Beispiel am Morgen. Ist ja wirklich lästig, wenn unsereiner in Spiellaune ist und unsere Menschen nicht wachzukriegen sind. Ich setz mich dann dicht vor das Gesicht meiner Menschin und starre sie an. Ich fixiere ihre geschlossenen Augen so lange, bis sie diese aufschlägt. Das sind die wahren Glücksmomente in einem Menschenleben! Stellt Euch vor, Euer Futtersklave wacht auf und das erste was sein trübes Auge sieht, ist Euer prächtiger Anblick! Weiterlesen…

Kleine Kunststückchen

Nachdem ich meiner Menschin also beigebracht hatte, was ein „Mausi“ ist, war es nicht allzuschwer, sie zu lehren, wie man ein solches apportiert. Als sie dieses einmal wegwarf, habe ich es eilig zu ihr zurückgebracht und es ihr zu Füssen gelegt. Das hatte sie schnell kapiert. Sie warf es wieder und wieder und ich zeigte ihr jedes Mal, was mit dem Mausi zu tun ist. Schon nach kurzer Zeit wußte sie genau, was ich erwartete, wenn ich mich neben das Mäuschen setzte und maunzte: Sie läuft herbei, schnappt das kleine Pelztier und wirft es wieder in hohem Bogen…

Auch ist sie sehr geschickt, wenn ich auf ihren Schultern reiten will. Zu diesem Zweck springe ich auf sie, wann immer sie sich am Schreibtisch vorbeibewegt oder wenn sie „Hopp“ sagt.

Spiel & Spass

Es gibt viele Möglichkeiten, unsere Zweibeiner spielerisch zu trainieren. So zum Beispiel steigert es die Koordination enorm, wenn wir zwischen den Beinen unserer Menschen Slalom laufen. Noch bessere Ergebnisse sind zu erwarten, wenn wir dies tun, während unsere Futtersklaven Lasten transportieren. Meine Menschin ist mittlerweile schon recht geschickt im Balancieren des Frühstückstabletts, während ich versuche, sie zu Fall oder zumindest aus der Balance zu bringen. Klar, daß Ihr bei diesen Übungen katzschnell sein müßt, könnt sonst passieren, daß eine Teekanne auf Euch landet… Weiterlesen…

There´s no business…

Ich liebe Entertainment. Das kommt vielleicht daher, daß bei uns der Flimmerkasten 24 Stunden läuft. Am liebsten seh ich Filme, wo meine großen Verwandten mitspielen – Tiger, Löwen und andere Großkatzen. Da seh ich immer ganz aufmerksam zu, um was zu lernen.

Auch Gourmetsendungen schaue ich mir gerne an. Mäuse hab ich ja zum Fressen gern, allerdings sieht´s damit in unserer Burg buchstäblich mager aus. Über die schmackhafte Zubereitung von Kakerlaken hab ich in dem Flimmerkasten allerdings noch nie was gesehen – vermutlich fressen Menschen diese roh… Weiterlesen…

Attentione!

Menschen neigen dazu, sich durch alle möglichen Dinge von ihrem Lebensinhalt ablenken zu lassen. Anstatt uns rund um die Uhr ihre ganze Aufmerksamkeit zu widmen, sind sie heftig mit verschiedensten – völlig nutzlosen – Tätigkeiten beschäftigt.
Das kann ganz schön nerven!
Meine Menschin zum Beispiel sitzt tage- und nächtelang vor ihrem Computer und zappelt dabei ununterbrochen mit den Händen. Das ist natürlich höchst ungemütlich, weil just auf ihren Unterarmen mein Lieblingsschlafplätzchen ist. Weiterlesen…

Vertrauen ist gut…

Vertrauen ist gutKlar, daß wir zu unserer Futtermutter eine tiefe Vertrauensbasis aufbauen müssen. Und denoch – ihr glaubt gar nicht, was mir mit meiner mal passiert ist: Tigert sie doch nächtens zum Eiskasten (eine Ruhestörung, die ich schon prinzipiell so gar nicht schätze), ich pirsche auf lautlosen Pfoten hinterher.
Steht sie davor und tut so, als würde sie sich ein Glas Milch nehmen – ich mag Milch ja nicht wirklich. Und plötzlich – mein Katzenherz drohte stillzustehen – SCHWUPP, ein Stück Salami in ihrem Mund. Ich war platt. Soviel List & Tücke hätte ich ihr nie & nimmer zugetraut. Hinter meinem Rücken! Meine Lieblingsspeise! Ich kriegte die ganze Nacht kein Auge mehr zu… Weiterlesen…

Beherrschung ist alles

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich freudig erregt bin, dann sträubt sich mein Fell in alle Richtungen und ich seh dann noch prächtiger & mächtiger aus als sonst. Manchmal saus ich dann zu einem Spiegel, um dieses Schauspiel zu bewundern (mangels vierpfotiger Ovationen).
ABER – diese Zurschaustellung von Emotionen ist nicht immer angebracht, ja mitunter kann sie höchst kontraproduktiv sein. Ich sage nur “Futterversorgung”. Es ist völlig irrig zu glauben, daß unsereiner mehr Yummie abstaubt, wenn er doppelt so mächtig aussieht wie sonst. Ganz im Gegenteil: Je schmächtiger Du Dich gibst, desto größer die Portion. Da hilft nur eines: Üben, üben & nochmals üben. Am besten Du springst auf einen Spiegel zu, tust so, als würdest Du erschrecken – zapp, ist Dein Fell gesträubt. Und jetzt übst Du, blitzschnell Dein Fell (am besten auch gleich die Ohren) ganz dicht anzuziehen. Wenn Dir dabei schon das Wasser im Mund zusammenläuft, die Wangen leicht einziehen und gaaanz große Augen machen. Das ist der richtige Effekt. Zugegeben, es ist nicht einfach, die Vorfreude auf so ein leckeres Yummie zu unterdrücken und es bedarf einiger Übung – aber Katz, das zahlt sich aus! Weiterlesen…

Kommunikatzion

Eine der anspruchvollsten pädagogischen Herausforderungen unsereins ist das Sprachtraining unserer Futtermutter – gilt natürich auch für -väter. Das kostet Blut, Schweiß & Tränen (soll einmal ein berühmter Katzensklave gesagt haben, Catchill oder so ähnlich hieß der).
Damit sich Deine Sklavin an Deine Stimme gewöhnt, empfiehlt es sich, daß Du ständig mit ihr plauderst. Besonders in der Nacht – hab ich mal wo gehört – wirkt die Kommunikatzion nachhaltig und zielt diretissima ins Unterbewußtsein Deiner Menschin.

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Sauberkeitstraining

Also mir wär´s ja am allerliebsten, mein Katzenklo würde dreimal täglich frisch gefüllt. Aber okay, bin ja ein konzilianter Vertreter meiner Spezies, also geb ich mich auch mit einmal täglich zufrieden. Wenn Euer Mensch das nicht von Anfang an checkt, gibt es sehr einfache & effiziente Methoden zum Sauberkeitstraining: Pinkle z.B. in jeden Blumentopf, in den Du grade noch reinpaßt, natürlich nur dann, wenn Deine Menschin auch grade herschaut. Weiterlesen…