Friday, Aug 05, 2005
Wie man sich bettet…
Tja, mit der Nachtruhe haben wir noch ein kleines Problem, meine Menschin & ich. Sie zappelt. Das ist äußerst riskant und nicht erst einmal bin ich in hohem Bogen vom Sofa geflogen, weil sie sich ruckartig umdreht.
Wir haben ja zwei Schlafstätten, ein riesiges Bett auf einer tollen Terrasse über dem Badezimmer und ein Sofa gleich in der Nähe des Computers.
Das Bett wird – leider – nur am Wochenende benutzt, wenn meine Menschin endlos lange schläft. Während der Woche mützeln wir schnell eine Runde am Sofa. Um gefährlichen Zwischenfällen auszuweichen, habe ich mir angewöhnt, auf der breiten Lehne des Sofas zu ruhen. Damit habe ich einen tollen Überblick und wenn mir langweilig wird, kann ich meine Menschin an der Nase zupfen.
Wenn Sie dann am Morgen nicht mehr ganz so tief schläft, kuschel ich mich ganz fest an sie, da ist es dann nicht mehr ganz so gefährlich.
Dabei war die Wahl unserer Schlafstätte auch ein ziemlicher Kampf: Ich bevorzuge ja das große Bett. Dort ist die Gefahr nicht so groß, unter die Räder – besser unter ihre Arme & Beine – zu kommen. Früher haben wir ja fast jede Nacht im großen Bett verbracht, dafür hat sie aber auch sehr viel länger geschlafen. Das ist aber nun auch wieder ganz schön langweilig. Also habe ich ihr in der Nacht mehrmals ein Mäuschen zwischen die Zehen gelegt und damit gespielt. Wenn der Jagdinstinkt mit mir durchgeht, kann ich ganz schön heftig werden und oft ist es mir gelungen, sie zum Mitspielen zu bewegen. Nur das Apportieren hat sie mir verweigert.
Später hat sie dann immer öfter das Sofa vorgezogen. Naja, einerseits ist das nicht ganz so gemütlich für mich, andererseits schläft sie dafür nicht so lange und ich komm schneller zu meinem Frühstück. Hmmm, schon wieder ein Kompromiß…
Was ich an ihr aber besonders gerne mag: Sie schnurrt während sie schläft. Zwar viel lauter als ich und in wenig harmonischen Tönen, aber immerhin – sie bemüht sich…